Philosophie als Lebenshilfe?
Unter Philosophie kann man sich als Laie wenig vorstellen.
Alte Männer mit langen Bärten, die merkwürdige Anekdoten zum Besten geben – das ist eines der ersten Bilder, die sich einem aufdrängen. Mittlerweile ist das allerdings überholt:
Tatsächlich lehrt ein Studium der Philosophie, die richtigen Fragen zu stellen. Probleme werden so nicht einfach frontal angegangen, sondern man analysiert die verschiedenen Faktoren, die möglicherweise eine Rolle spielen und arbeitet so heraus, wo das Konfliktpotential genau liegt. Dies funktioniert in theoretischen Fragestellungen genauso wie bei alltäglichen, komplizierteren Begebenheiten. In letzterem Fall muss man sich natürlich auch vieler nicht offensichtlicher Dinge bewusst werden, aber auch das ist mit Empathie und Menschenkenntnis möglich. Das erwähnte Konfliktpotential wird nun genau unter die Lupe genommen und die einzelnen Bestandteile werden so gut “entschärft” wie möglich.
Oft schafft man in persönlichen Situationen aber nicht, den Blick von außen einzunehmen. Man wird regelrecht betriebsblind und steht möglicherweise in einer Sackgasse. Das kann im Alltag passieren wie auch im Umgang mit seinen Mitmenschen, das kann aber auch in einem Betrieb passieren – sei es von Vorgesetzten zu Mitarbeitern oder sogar zwischen verschiedenen Abteilungen.
Deswegen biete ich an, in diesen Situationen als neutraler Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Zum einen, um persönliche Probleme zu besprechen, allerdings auch gerne als Mediator – sozusagen als neutraler Vermittler – zwischen mehreren Parteien. Ob man dies alles nun als Lebenshilfe, Lebensberatung oder einfach nur als “jemand zum reden” ansieht- ich persönlich lege mich auf keinen festen Begriff davon fest, denn jedes Festlegen auf etwas bringt auch gewisse Erwartungen mit sich.
Streng genommen bin ich keine Lebenshilfe – helfen muss jeder Kunde sich selbst, trotz dem ich Ihn unterstütze. Auch eine Lebensberatung kann – im Wortsinn – niemand leisten, denn das Leben eines Kunden kennt nur dieser selbst in- und auswendig. Sie sehen, dass es mir fern liegt, mit hochtrabenden Begriffen zu blenden. Mir geht es um die Inhalte und die Denkweisen, nicht darum, mich mit Titeln zu schmücken.
Genaueres dazu finden Sie auf der rechten Seite unter “Wer, was, warum?”.